Freie Strukturen in Holz – Hobeln in einer anderen Dimension.

Holz erlebt derzeit eine Renaissance. Parallel zur steigenden Nachfrage wächst das Interesse für das optische und haptische Erlebnis, das Holz bieten kann. Strukturierte Oberflächen liegen deshalb im Trend und fordern die Bearbeitungstechnik heraus. Weinig, außerordentliches Mitglied beim VEH, hatte bereits vor vielen Jahren auf der Basis seiner Kernkompetenz Hobeln und Profilieren angefangen, eine hochwertige Lösung zu entwickeln.

Für einfache Wellen- und Sägerau-Effekte konnte auf der Kehlmaschine (Powermat 1500) durch eine gesteuerte Spindelbewegung schnell ein effizientes Verfahren gefunden werden. Für die Anforderungen vieler Kunden genügt das zufällige Strukturieren nach wie vor. Der Anwendungsbereich geht vom Fußboden über Terrassendielen bis zur Decken- und Wandverkleidung. Für die völlige Gestaltungsfreiheit brauchte es allerdings eine Weiterentwicklung.

3D-Strukturierung

Mit dem 3D-Strukturieren hat Weinig vor wenigen Jahren ein entsprechendes Verfahren auf den Markt gebracht und besitzt immer noch eine Alleinstellung. Denn damit können Bahnkurven programmiert werden, d.h. die Bewegung der Spindel wird abhängig vom Vorschub des Werkstücks gesteuert. Konstruktiv stellt die 3D-Strukturierung hohe Anforderungen an die Dynamik der Spindeln bei gleichzeitig hoher Steifigkeit der Spindeln und des Maschinenständers. Mit dem Powermat 2400 hat Weinig die perfekte Basismaschine dafür im Programm. Für den holzverarbeitenden Betrieb macht die Investition in die Weinig-Lösung aus einer Reihe von Gründen viel Sinn:

1) Die Maschine kann zum 3D-Strukturieren und für den normalen Hobel- und Profilierbetrieb – dann mit höherer Vorschubgeschwindigkeit – genutzt werden.

2) Erstmalig können Teile mit definierter strukturierter Oberfläche im Durchlauf gefertigt werden, dadurch ist der Durchsatz wesentlich höher als auf einem Bearbeitungszentrum.

3) Der Anwendungsbereich ist groß, vor allem im Dekorbereich für Leistenhersteller oder den Sargbauer. Die kreativen Möglichkeiten sind grenzenlos. Es können neue, zusätzliche Produkte erstellt und neue Märkte erschlossen werden.

Nächster Schritt – das Konturfräsen (Powermat 2400)

Den Ansatz dafür bietet die Fassdaubenfertigung. Nicolas Ehmann, Produktmanager Profilieren: „Beim Konturfräsen handelt es sich um den Transfer der 3D-Technologie auf die Vertikalspindeln zur Bearbeitung von Konturen im Durchlauf“. Auch das Konturfräsen ist für einen großen Kundenkreis interessant. In Frage kommen praktisch alle Betriebe, die konische Werkstücke (Tischbeine) und geschwungene Werkstücke (Stuhlbeine, Stuhllehnen, Fassdauben) herstellen. Ihnen bietet sich die Chance für die Großserien-Fertigung inklusive Kontur im Durchlauf.

Beide innovativen Verfahren – 3D-Strukturierung und Konturfräsen – unterstreichen die herausragende Kompetenz von Weinig in der Massivholzbearbeitung. Das Potenzial der Technologien macht Betriebe wettbewerbsfähiger und unterstützt den Trend zum vermehrten Einsatz des umweltfreundlichen Werkstoffes Holz.

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Ideale Basis für die 3D-Strukturierung: Weinig Powermat 2400

 

Spindelbild: Produktion eine Stuhlbeins mit Struktur

 

Vielfältige Möglichkeiten: Bilderrahmen mit 3D-Strukturen

 

Holz ist genial