Warum Gebäude Slow sein sollten

Die Mitte der 1980er entstandene Slow-Food-Bewegung hält auch in der Architektur Einzug. In unserer schnelllebigen Welt setzt Slow-Architecture nachhaltige Akzente, wenn es um langsameres, „natürlicheres“ Bauen geht.

Die am Zukunftsinstitut forschende Soziologin Christiane Varga sieht darin einen Kontrapunkt zu schnell errichteten Gebäuden, die ohne nachhaltige Komponenten auskommen. Slow-Architecture nutzt Materialien wie Holz oder Naturstein und fügt sich harmonischer in die jeweilige Umgebung und Landschaft ein.

Slow-Architecture bildet ein neuartiges Konzept von Raum, bestehend aus Natur, Architektur und Kultur, was wiederum einen neuen Wahrnehmungshorizont eröffnet. Statt globaler Vernetzung bilden sich örtliche, sinnliche Erfahrungsräume – Gebäude, Regionen oder gar Städte. In der Fachsprache auch Sensory Branding genannt, so Varga, die Holz auch in urbanen Gebieten zukünftig als revolutionäres Material zelebriert.

Mehr dazu in der Studie „Slow Business“

Holz ist genial