VEH Headerbild eines Profilholzes des Mitglieds Weiss GmbH für "News".

VEH News

Die CE-Kennzeichnung ist die notwendige Voraussetzung für die Inverkehrbringung von (Holz)Produkten innerhalb der EU.

Ab sofort ist die CE-Zertifizierung für visuell festigkeitssortierte Hobelware möglich. Grundlage dafür ist der Prüfbericht „Charakteristische mechanische Leistungsprofile von visuell festigkeitssortierten Hobelwaren“ der Holzforschung Austria,
der von Betrieben nach Erwerb einer entsprechenden Nutzungsberechtigung für die CE-Kennzeichnung herangezogen werden kann.

Dem voraus ging ein 3-jähriges Projekt, das auf Initiative des VEH (Verband der Europäischen Hobelindustrie) und des FV der Österreichischen Holzindustrie ins Leben gerufen wurde. Unterstützt von einigen besonders aktiven VEH-Mitgliedern.

Die Nutzungsberechtigung für diesen Prüfbericht wird vom Fachverband der Holzindustrie Österreichs bereitgestellt und beträgt:
 
• EUR 1.000,– (netto) pro Produktionsstandort (nur) für Mitglieder des Fachverbandes der Holzindustrie bzw. des Verbandes der Europäischen Hobelindustrie (VEH).
• EUR 5.000,– (netto) für Nicht-Mitglieder
 
 
Für das Führen der CE-Kennzeichnung sind folgende Schritte erforderlich:

  • Erwerb der Nutzungsberechtigung für den oben genannten Prüfbericht beim Fachverband der Holzindustrie
(gültig ab Bezahlung der Rechnung).
  • Beantragung der ETA-25-0806 beim Österreichischen Institut für Bautechnik (OIB)
Kontakt: Dr. Elisabeth Bata, bata@oib.or.at
  • Vorbereitung der produktionseigenen Qualitätskontrolle (WPK/QM. QM-Handbuch, interne Abläufe, Schulung der Mitarbeiter etc.)
  • Kontaktaufnahme mit einer notifizierten Stelle zur Durchführung der CE-Zertifizierung auf Basis der ETA und der jeweiligen Produktionsstandorte,
z. B. Holzforschung Austria (HFA). Nähere Informationen erhalten Sie bei DI Eugen Spitaler, e.spitaler@holzforschung.at


Wir ersuchen um strikte Einhaltung der in der Nutzungsberechtigung festgelegten Bedingungen. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht zulässig. Bei Interesse an der Nutzungsberechtigung oder bei Fragen zum Ablauf stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

CE Kennung auf Hobelware.
Foto: ©SECA

CE Kennung auf Hobelware.
Foto: SECA

Das Marktüberwachungsprogramm des DIBT koordiniert in Deutschland die Kontrolle von CE gekennzeichneten Bauprodukten, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Betreffend Hobelware ist das aktive Marktüberwachungsprogramm des DIBT für Deutschland für alle VEH-Mitglieder interessant. Zum Download verfügbar die Informationen zu Deutschland, die auf der Website des Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) veröffentlicht wurden (Durchführungsfestlegungen zur Umsetzung der Marktüberwachungsstrategie von harmonisierten Bauprodukten nach der Verordnung (EU) Nr. 305/2011, der Verordnung (EU) 2024/3110 und der Verordnung (EU) 2019/1020 für das Jahr 2026).

Im Jahr 2026 sollen schwerpunktmäßig Bauprodukte aus folgenden Bereichen kontrolliert werden. Weitere Produkte können in die aktive Kontrolle einbezogen werden.

Bodenbeläge (Punkt 19 im Dokument)

  • EN 14342 Holzfußböden und Parkett

Innen- und Außenwand- und Deckenbekleidungen, Bausätze für innere Trennwände (Punkt 21 im Dokument)

  • EN 14915 Wand- und Deckenbekleidungen aus Massivholz

VEH/Q-Mitglieder sind bereits bestens auf diese möglichen Kontrollen vorbereitet, da sie das Gütezeichen „Approved Quality“ verpflichtend führen müssen. Damit ist qualitätsbewusstes Produzieren gewährleistet. Für die jährliche Prüfung der produzierenden Mitglieder setzt der VEH auf ein unabhängiges Prüfungskomitee und ein akkreditiertes Prüf- und Überwachungsinstitut (Holzforschung Austria). Erst nach einer positiven Bewertung durch das Prüfungskomitee darf das Gütezeichen geführt werden.

Holzmaschinen auf einem Abhang im Arbeitsprozess
Foto von Huzaifa Ochom auf Unsplash

Die Verordnung über entwaldungsfreie Erzeugnisse ist eine EU-Vorschrift, mit der sichergestellt werden soll, dass die Produkte, die die EU-Bürger konsumieren, nicht zur weltweiten Entwaldung oder Waldschädigung beitragen.


Auf Grund zahlreicher Anfragen hat sich der Fachverband der Holzindustrie darum bemüht eine Antwortschreibe auf EUDR-Anfragen zu verfassen.

Der Fachverband der Holzindustrie Österreichs stellt fest: Die EUDR ist derzeit noch nicht anzuwenden. Da notwendige Referenznummern seitens unserer Rohstoff- und Vorlieferanten noch nicht flächendeckend zur Verfügung stehen, ist eine EUDR-konforme Lieferkette gar nicht möglich. EUDR-konforme Produkte sind daher auch noch nicht flächendeckend darstellbar. Aufgrund des Vorschlags der Kommission vom 21. Oktober und des noch offenen Gesetzgebungsprozesses auf EU-Ebene sowie des in Österreich ausstehenden Umsetzungsgesetzes ist derzeit nicht absehbar, welche Rechtslage ab dem Jahreswechsel 2025/26 gilt. Aus wettbewerbsrechtlicher Sicht könnte zum gegebenen Zeitpunkt eine Bevorzugung oder Benachteiligung von Marktteilnehmern ohne sichere Rechtsgrundlage im Einzelfall als bedenklich einzustufen sein.


Die Cordes-Gruppe teilte mit, dass Torsten Herzel am 04. November 2025 zum Geschäftsführer für die Betriebe Holz-Henkel, IVG (Industrieverpackungsgesellschaft) und Euroline in Göttingen sowie für die Krages Holzindustrie in Hamburg (Wilhelmsburg) bestellt wurde.

Diese Verantwortung hatte Herzel faktisch bereits übernommen und ausgeführt. „Die formale Ernennung zum Geschäftsführer unterstreicht seine zentrale Rolle innerhalb der Cordes-Gruppe und würdigt seine langjährige, erfolgreiche Arbeit“, heißt es dazu von einer der deutschlandweit größten Unternehmensgruppen im Holzhandel.

Zur Person Torsten Herzel

1989 begann Torsten Herzel seine Karriere bei Carl Köster & Sohn.
2006 gründete Herzel unter Klöpferholz die Niederlassung ICK Holzimport, die heute unter dem Namen Weltholz firmiert. Diese leitete er bis zu seinem Wechsel zur Cordes-Gruppe.
Seit 2008 ist Torsten Herzel als Standortleiter und Mitglied der Geschäftsleitung mit Prokura bei Holz Henkel tätig, einem Unternehmen der Cordes-Gruppe. Die Cordes-Gruppe gehört mit einem breiten Sortiment und vielfältigen Dienstleistungen zu den führenden Anbietern der Holzindustrie und verfügt über mehrere Standorte in Deutschland und Europa. Sie steht für Qualität, Innovationskraft und nachhaltiges Handeln in der gesamten Branche.

Neben seiner Tätigkeit im Firmenverbund engagiert sich Torsten Herzel seit 2018 im Vorstand des VEH (Verband der Europäischen Hobelindustrie) und wurde im Oktober 2024 zum Präsident des Verbandes gewählt. Mit Holz-Henkel ist Herzel bereits seit 2013 ordentliches Mitglied im VEH.

Torsten Herzel, VEH Präsident, ist neuer Geschäftsführer der Cordes Gruppe.
VEH-Präsident Torsten Herzel ist neuer Geschäftsführer mehrerer
Unternehmen der Cordes-Gruppe; © Cordes-Gruppe
Der neue Vorstand stellt sich vor: neuer Präsident Thorsten Herzel.
Generalversammlung 2024: Der neue VEH-Präsident Torsten Herzel wurde gewählt. © Madison

Die 49. VEH-Generalversammlung fand am 25.09.2025 beim ordentlichen Mitglied Osmo Holz und Color GmbH & Co. KG in Deutschland, Affhüppen Esch 12, 48231 Warendorf, statt.

Osmo wurde vor mehr als 146 Jahren als Sägewerk gegründet, das Farbenwerk besteht seit mehr als 50 Jahren. Bis heute ist Osmo dem Standort Westfalen treu geblieben. In den Werken in Warendorf und Münster arbeiten 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Ein Tag voller Austausch, Impulse und Zukunftsperspektiven.

Zu Beginn führte Familie Cordes durch das Unternehmen und Christian Cordes, CEO von OSMO, präsentierte den Mitgliedern sein Unternehmen. Ab 11:00 Uhr startete die Generalversammlung am Firmengelände von Osmo mit über 30 Personen. Eröffnet wurde die Generalversammlung von VEH-Präsident Torsten Herzel mit den Worten: „Es sind die Mitglieder, die den Verband lebendig machen.“

In seiner Rede ging er weiters auch auf die Herausforderungen des demografischen Wandels im Bauwesen ein – ein Thema, das die gesamte Branche betrifft. Veränderte Anforderungen an Wohnraum und nachhaltiges Bauen erfordern neue Denkansätze und gemeinsame Lösungen. Mit seinem motivierenden Schlusswort: „Hobeln wir weiter an einer Zukunft“ unterstrich er den Zusammenhalt und die Innovationskraft der Branche.

Gruppenbild VEH-Generalversammlun bei dem Mitglied OSMO in Deutschland 2025.
Gruppenbild zur 49. VEH-Generalversammlung; Bild © Osmo

Im Mai 2025 feierte nunmehr die HASSLACHER Preding Holzindustrie ihr 40-jähriges Bestehen. Seit 2009 ist die Preding Holzindustrie ordentliches Mitglied im VEH (Verband Europäischer Holzindustrie). Wir gratulieren herzlich!

In den vergangenen 25 Jahren wuchs die HASSLACHER Gruppe zu einer der größten Holzindustrien Europas. Der Standort in Preding wurde 2009 von der HASSLACHER Gruppe übernommen und mit enger Verbundenheit zur Region, Eigenständigkeit und Begeisterung für den Rohstoff Holz sowie laufenden Innovationen zu weiterem Erfolg geführt. In den letzten fünf Jahren wurden über 70 Millionen Euro investiert.

Fakten zur HASSLACHER Preding Holzindustrie.

Fläche: 62.000 m²
Produkte: Hobelware, Rundholz, Schnittholz, KVH, Pellets, Sonderpaletten
Mitarbeiter: 270
Lehrlinge: 7
Lehrberufe: Holz-, Metall & Elektrotechniker:in, Mechatroniker:in, Landmaschinenmechaniker:in

„Die HASSLACHER Preding Holzindustrie stellt einen wesentlichen Pfeiler der HASSLACHER Gruppe dar. Neben unserem Stammsitz in Sachsenburg repräsentiert Preding den zweiten bedeutenden Produktionsstandort hier im Süden Österreichs. Kennzeichnend für uns ist die hohe Wertschöpfungstiefe – charakteristisch für unsere gesamte Unternehmensgruppe“, so Christoph Kulterer, CEO und Eigentümer der HASSLACHER Gruppe.


 

Luftbild Standort Hasslacher Preding Holzindustrie.
HASSLACHER-Preding-Holzindustrie Luftbild. Copyright: HASSLACHER Gruppe KL

Am 22. Mai 2025 fand auf der Garten Tulln, im Rahmen der Schauterrasse “Holz im Garten”, ein weiteres Fachseminar statt. Dieses Mal zum Thema “Holzbau und Architektur im Garten”. Es richtete sich wieder an Planer, Architekten, Zimmerer und Ausführende im Bereich Garten- und Landschaftsbau. Die Begrüßung erfolgte durch den Gastgeber der Garten Tulln, Geschäftsführer Franz Gruber. Rainer Handl vom Fachverband der Holzindustrie führte durch das Seminar. Die Fragerunde wurde von Bernd Höfferl von proHolz Austria moderiert.

Rund 90 Teilnehmende erfuhren in Vorträgen der Holzforschung Austria Näheres zur korrekten Planung und Ausführung von Holzbelägen und Fassaden. Als besonderes Highlight wurde die Online-Planungshilfe “Terrasse digital” auf dataholz.eu vorgestellt. Engelbert Schrempf von holzbauaustria stellte Beispiele aus dem modernen Holzbau vor, die den Garten auf das Dach oder in die Fassade integrieren.

Ein Vortrag zum Thema Gewährleistungsrecht und Reklamationen ergänzte die Holzbau-Fachvorträge und ein geführter Rundgang über das Gelände bot Anschauungsmaterial aus dem Bereich Terrassen und Fassaden.

Wir bedanken uns bei allen Unterstützern von “Holz im Garten”! Ein Dank ergeht auch für die aktive Teilnahme der Schüler:innen und Auszubildenden mit ihren Betreuern aus diversen Bildungseinrichtungen.

Fotos © Marcus Deak

Im April 2005 trat die Firma LEDINEK Maschinen & Anlagen GmbH als außerordentliches Mitglied dem Verband der Europäischen Hobelindustrie (VEH) bei. Der VEH gratuliert herzlich zu 20 Jahren Mitgliedschaft im Verband.

Dokument über die Bestätigung der VEH-Mitgliedschaft aus April 2005.
Zeitdokument über die Bestätigung der VEH-Mitgliedschaft aus 2005.

Wer ist die Firma LEDINEK?

Ledinek Engineering ist ein entwicklungsorientiertes, familiengeführtes Unternehmen mit Sitz in Hoče, Slowenien, und ein weltweit anerkannter Marktführer in der Herstellung hochautomatisierter Maschinen und Produktionslinien zur Verarbeitung von Brettschichtholz und konstruktivem Vollholz. Mit über fünf Jahrzehnten Erfahrung im Maschinenbau, innovativen Ansätzen und modernsten Technologien hat sich Ledinek als umfassender Anbieter schlüsselfertiger Lösungen für die Holzverarbeitungsindustrie etabliert.

Dank eines vielfältigen Produktportfolios, einer globalen Präsenz auf allen Kontinenten und dem kontinuierlichen Streben nach Weiterentwicklung gehört Ledinek zur Spitze seiner Branche. Die Mission des Unternehmens ist es, das volle Potenzial von Holz als Schlüsselressource für eine nachhaltige Zukunft zu erschließen.

„Durch die Mitgliedschaft verstehen wir die Anforderungen unserer Kunden im Detail. Somit arbeiten wir gemeinsam an Lösungen für unsere Partner und somit den Endkunden“, so Markus Weiss-Moser, Geschäftsführer LEDINEK.
 

VEH Geschäftsführer Rainer Handl (re.) gratuliert Markus Zeitdokument aus 4/2005 Weiss-Moser, Geschäftsführer LEDINEK Maschinen und Anlagen GmbH (li.), zu 20 Jahren Mitgliedschaft im VEH.
VEH Geschäftsführer Rainer Handl (re.) gratuliert Markus Weiss-Moser, Geschäftsführer LEDINEK Maschinen und Anlagen GmbH (li.), zu 20 Jahren Mitgliedschaft im VEH. Bild:© Ledinek

Im Rahmen des Projektes “Holz im Garten”, auf dem Gelände der Garten Tulln, zeigen verschiedene Schautafeln, neben Praxisbeispielen, die Grundregeln für den richtigen Einsatz von Holz im Garten, im Speziellen für Holzterrassen, auf. Das reicht von den passenden Befestigungsmitteln über die Konstruktion der Terrasse bis hin zur Wartung und den Holzqualitäten.

Nunmehr wurde eine weitere Schautafel zum Thema Fassade aufgestellt, mit dem Ziel, aufzuzeigen, wie die Lebensdauer einer Fassade durch richtige Konstruktion nachhaltig gesichert werden kann. Dies wird sowohl für eine offene Fassadenverkleidung (Abstand zwischen den Fassadenplanken) als auch für eine geschlossene Fassade (hier werden die Latten ohne Abstand oder überlappend befestigt) behandelt.

Die Schautafel wurde von Schülern des Holztechnikums Kuchl umgesetzt. Felix Pollstätter und Moritz Moser haben diese Aufgabe übernommen und zusammen mit dem Fachverband Holzindustrie sowie der HFA (Holzforschung Austria) und dem VEH (Verband der Europäischen Hobelindustrie) die doppelseitige Schautafel erarbeitet.

Sofort bis zum 31. Oktober 2025 (Garten-Nr. 61) live zu besichtigen!

Fassadentafel im Schaugarten "Holz im Garten" auf der Garten Tulln.

Fotos: FV der Holzindustrie

Fassadentafel im Schaugarten "Holz im Garten" auf der Garten Tulln.

dataholz.eu Planungshilfe für Holz im Aussenbereich

Die neue „Planungshilfe für Holzbeläge im Außenbereich“, umgesetzt von der Holzforschung Austria, ist nun online und auf dataholz.eu verfügbar. Dieses kostenlose Planungstool unterstützt Planer:innen, Ausführende und Bauherr:innen optimal bei der Festlegung und Formulierung des spezifischen Anforderungsprofils für konkrete Bauprojekte. Die Umsetzung des Tools erfolgte im Rahmen des Waldfonds-Projekts „Terrasse digital“ sowie mit finanzieller Unterstützung Ihrer Verbände, wie auch dem VEH als Kooperationspartner.

Ziel war es, die Inhalte aus dem im Vorprojekt „EURODECKerarbeiteten Anwenderleitfaden für Holzbeläge im Außenbereich, in digitaler Form leicht zugänglich zu machen. Die technischen Inhalte wurden dabei ganz bewusst nicht verändert, um nahtlos an den und 2022 gemeinsam mit dem IHD Dresden veröffentlichten Anwenderleitfaden anzuschließen.


Hier erfahren Sie mehr

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